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In den ausgetretenen Pfaden bleiben oder neue Wege gehen?

Beim Blick auf eine anstehende Veränderung kommen in uns Menschen positive und negative Gefühle auf. Positive, wenn wir beispielsweise an den bevorstehenden Job als AußendienstmitarbeiterIn mit einem neuen Produkt, besserem Gehalt und neuen Herausforderungen denken – oder negative, wenn wir daran denken, was wir alles über den neuen Job noch nicht wissen und dazulernen müssen.

Klar werden wir gut eingeschult und gleichzeitig wissen wir, wenn wir dann zum ersten Mal alleine beim Kunden sitzen, wird’s noch nicht wie von selbst flutschen, oder etwas wissenschaftlicher gesagt: wir werden in dem, was wir tun, noch nicht „unbewusst kompetent“ sein.

Wo kommt denn nun dieses unangenehme Gefühl im Bauch her, wenn wir neues Wissen und noch nicht gefestigtes Verhalten in der Praxis einsetzen? Wie lernen Menschen, um sich neues Verhalten anzueignen?

Dieser Vorgang besteht aus 4 Schritten:

  • Der 1. Schritt ist die Phase der „unbewussten Inkompetenz“. Also sozusagen, wenn Sie nicht wissen, dass Sie nichts wissen. Wie geht es Ihnen dabei? Na sehr gut, denn wie gesagt, Sie wissen ja nicht, dass Sie nichts wissen.
  • Der 2. Schritt ist die Phase der „bewussten Inkompetenz“. Sie haben nun Neues gelernt, setzen dies zum ersten Mal in der Praxis um und merken dabei: in der Theorie war das viel einfacher. Wie fühlen Sie sich nun? Na klar fühlen Sie sich schlecht, denn nun haben Sie erfahren, dass Sie etwas wissen, es jedoch noch nicht in die Praxis transferieren können. Und das ist eine gute und sehr wichtige Erkenntnis, die Sie vorantreibt, es nochmal und nochmal zu versuchen – also weiter zu lernen und zu üben!
  • Der 3. Schritt ist die Phase der „bewussten Kompetenz“. Nun geht das geänderte Verhalten, welches auf neuem Wissen basiert, schon gut von der Hand. Sie müssen nicht mehr so krampfhaft daran denken, was der nächste Schritt ist und es beginnt schon ein wenig zu „flutschen“.
  • Das Allerwichtigste, um zum 4. und letzten Schritt zu gelangen, ist das konsequente TUN, um das geänderte Verhalten in die Phase der „unbewussten Kompetenz“ zu bringen.

Jetzt erst haben Sie den Punkt erreicht, an dem das geänderte Verhalten wie von selbst funktioniert, als wäre es niemals anders gewesen. Fühlen Sie in diese Phase mal rein – ist doch ein tolles Gefühl, zu wissen, etwas zu können, ohne viele Ressourcen in Ihrem Gehirn dafür verbrauchen zu müssen.

Diese 4 Schritte lassen sich gut in einem Satz zusammenfassen:

Der Schritt von der Wissenskompetenz (= Kennen) zur Handlungskompetenz (= Können) geht nur durch Lernen und Üben, und das konsequente TUN!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei,
Ihr Alois Widena

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