Klassische Salestrainings verlieren oft ihre Wirkung: Was macht den Unterschied?

Warum viele interne Trainings ihre Wirkung verfehlen.

1. Über die Köpfe hinweg

Achten Sie sklavisch darauf, dass das Training exakt für die Zielgruppe Ihrer Teilnehmernden maßgeschneidert ist. Sind Inhalte nicht relevant, weil diese Situationen in der Praxis gar nicht vorkommen, schalten Teilnehmende rasch ab.

2. Passt die Zielgruppe?

Damit Ihr Team die gemeinsam gesteckten Ziele erreicht, ist es wichtig, Vorgänge im Team zu verstehen und sich über die verschiedenen Rollen und Strukturen im Klaren zu sein.

Als laterale Führungskraft profitieren Sie davon, wenn Sie die Wünsche, Motive und Kompetenzen Ihrer Teammitglieder genau kennen. So können Sie auf die Bedürfnisse eingehen und Teammitglieder entsprechend ihrer Fähigkeiten optimal einsetzen. Das sorgt für Motivation und fördert die Zusammenarbeit im Projektteam.

3. Gute Vorbereitung

Die Trainingszeit ist wohl die kostspieligste Zeit. Ihre VerkäuferInnen machen an dem Tag kein Geschäft und Sie zahlen obendrein Ihr Trainingsinstitut oder Ihren Trainer. Daher gilt:
Alles, was Teilnehmende individuell vorbereiten können, um die Trainingszeit maximal effektiv zu gestalten, macht Sinn.

Hier gleich ein Praxisbeispiel:
Verkaufen lernt man nicht durch Zuhören oder Zusehen, sondern dadurch, dass man es macht. Ihre Mitarbeitenden könnten sich daher im Vorfeld Praxisfälle überlegen, die sie im Training üben wollen. Am besten Online, auf Ihrer Lernplattform oder der Lernplattform Ihres Anbieters. Daraus resultieren zwei Vorteile: zum einen ist es 100% relevant, zum anderen kommen die Teilnehmende im Training gleich ins Tun.

4. Wie lange und wie oft?

Früher wurden oft, um VerkäufeInnen erfolgreich zu machen, tagelange Boot-Camps veranstaltet. Oft waren diese Camps Reizüberflutung pur und haben die Sales Mitarbeitenden auch viel zu lange am Stück aus ihrem Verkaufsalltag herausgerissen.

Die Konsequenz war, dass manche Unternehmen auf Micro-Trainings gesetzt haben. 1,2,3 Stunden Training, und sofort geht es wieder in den Arbeitsalltag. Die Nachhaltigkeit ist auch in diesem Format nicht ideal. Wir Menschen brauchen Zeit, um in einen effektiven Lernflow zu geraten. Dazu müssen wir gedanklich raus aus dem Alltag und uns ganz auf neue Inhalte fokussieren. Dies dauert, je nach den Teilnehmenden, einige Stunden. Wenn der Micro-Impuls dann schon vorbei ist, nimmt man gar nichts mit, weil man in keinen Lernflow geraten ist.

Die ideale Trainingsform heißt Blended Learning. Nehmen Sie Ihre Mitarbeitenden nicht mehr als 2 Tage pro Halbjahr aus dem Arbeitsalltag heraus. Mit langfristigen Terminen kann das jeder hervorragend zeitlich planen.

Klar ist, dass diese 2 Tage noch keine großen Verhaltensänderungen nach sich ziehen. Diese wären jedoch notwendig, um neue Handlungskompetenzen zu etablieren. Daher gilt es, Ihre Mitarbeitenden in die Selbstverantwortung mitzunehmen. Jede/r kann mit individuellen Lerneinheiten ausgestattet werden, die bequem im Arbeitsalltag jobbegleitend durchgeführt werden können. Im besten Fall werden Ihre Mitarbeitenden zwischen und nach Trainingseinheiten, in sogenannten Transferphasen, bei der Umsetzung ihrer Lerneinheiten in die Praxis von Führungskräften oder Tutoren wirkungsvoll unterstützt. Schritt für Schritt wird somit neues, kognitives Wissen in erfolgreiche Handlungskompetenz übergeführt.

Freude am sichtbaren Fortschritt motiviert Menschen an diesem Prozess dranzubleiben und führt zu mehr Umsatz und Ertrag für Ihr Unternehmen.

Ihr Niklas Tripolt, VBC-Founder

Coaching, Expertentipp, Führungskraft, Verkaufstraining, Wirkungsvolles Leadership

Ähnliche Artikel

Get in Contact

Wir freuen uns auf ein
persönliches Gespräch mit Ihnen!

Wie können wir helfen?

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Name*
Rückrufwunsch: